Baobab, der Affenbrotbaum (Smoothie trifft Baobab)

Smoothie trifft Affenbrotbaum

Baobab Affenbrotbaum: Großer Baum und große Wirkung

Der Affenbrotbaum, der in der westlichen Welt als „Apothekerbaum“ bezeichnet wird, präsentiert sich als ein wichtiger und unerlässlicher Lieferant von Roh-, Wirk- und Nährstoffen für die Region. Bekannt ist er auch unter anderem als Baobab und er ist einer der wohl markantesten afrikanischen Bäume. Ursprünglich ist er in den tropischen Gebieten heimisch (Afrika und Madagaskar), aber auch auf den Komoren. Ein Affenbrotbaum kann bis zu 4.000 Jahre alt werden und die Flughunde bestäuben seine großen weißen Blüten, woraus sich anschließend die gurkenförmigen teils ovalen und sehr kernreichen Früchte bilden. Sie können bis zu 50 cm lang werden und sind unter dem Namen Affenbrotfrucht bekannt. Diese Früchte verfügen über einen säuerlich, süßen und kürbisartigen Geschmack.


Die jungen Affenbrotbaum-Blätter werden als Gemüse gekocht und das getrocknete, pulverisierte Fruchtmark der Frucht bietet die Grundzutat für Fladen und Brote. Des Weiteren schätzen die Afrikaner auch das Holz des Baumes für die Kanu-Herstellung.

Der Affenbrotbaum: Eine uralte afrikanische Heilkraft

In den Savannen Afrikas wächst ein wahrhaft prächtiges Naturjuwel: der Affenbrotbaum oder Baobab. Bereits seit Jahrtausenden nutzen die Einheimischen ihn als Nahrungsquelle und als Heilmittel.

Das empirische Heilwissen, das sich über diese lange Zeit angesammelt hat, konnte bereits durch wissenschaftliche Forschungen „nachempfunden“ werden. Allerdings stellt sich die Frage, warum ein Naturheilmittel wie der Affenbrotbaum eine solche Aufmerksamkeit erregt.

Für ein gesundes Leben – der Baobab

Bei dem Affenbrotbaum handelt es sich um eine skurrile „Baumapotheke“, weshalb er im Deutschen auch gern als Apothekerbaum bezeichnet wird. Die Afrikaner verehren diesen Baum nicht nur, da er der Sitz von Göttern und Geistern ist, sondern auch wegen seiner Heilkräfte. Alles, was der Baum gibt, wird von den Einheimischen verarbeitet und genutzt. So flechten sie aus seinen Fasern Seile und Körbe, aus Teilen der Wurzeln gewinnen sie Klebstoff und aus der Asche des Holzes wird Seife hergestellt. Schmackhafter Kaffee wird aus den gerösteten Samen gewonnen und der fleischige Teil wird genutzt, um Bier herzustellen oder Öl. Allerdings ist sein volksmedizinischer Nutzen nicht zu verachten.

Die Früchte, die auf dem Baobab-Baum heranwachsen, können bis zu 50 cm lang werden und sie sind sehr ungewöhnlich, doch der Baum entzieht ihnen während ihres Wachstums bis zu 10% Wasser. Selbst die instabilen Verbindungen wie Vitamin E oder C bleiben dabei enthalten. Die Feuchtigkeit, die er den Früchten entzieht, lagert er in seinem Stamm ein. Das Einzige, was übrig bleibt, ist das Fruchtpulver, das von der holzigen Schale geschützt ist und über eine unglaubliche Wirkstoffdichte verfügt. Es ist nicht erforderlich die Früchte „nachzutrocknen“ und das Beste daran ist, es bleiben alle wichtigen Wirkstoffe enthalten und genau das zeichnet diese Frucht als so genannte Superfrucht aus.

Durch die natürliche Ultrafiltration sind die Wirkstoffe der Frucht konzentriert und bleiben stabil wegen des sauren Milieus. In dem synergetischen Verbund konzentrieren sich sehr beachtliche Mengen an Vitaminen und Inhaltsstoffen wie: Vitamin C, B1, 2, 6, 12, D3, K und E. Doch auch Eisen, Kalium, Calcium und Phosphor sind in dem Fruchtmark enthalten und selbst Aminosäuren und probiotische Kulturen finden sich darin. Allerdings ist das noch nicht alles, denn 50% des Pulps (Fruchtmark?)  besteht aus Ballaststoffen.

Das innere der Frucht

Die reife Frucht verfügt über eine harte Schale, und wenn sie geöffnet wird, dann fällt sofort der weiße und pulverige Pulpe auf. Dieser haftet an dem Samen, sodass es aussieht wie eine Art Knolle. Diese kann als spröde und strohartig beschrieben werden, welche mit hellroten Fasern verbunden ist. Genau diese rote Faser ist besonders spannend, denn sie ist ein Radikalempfänger aller erster Güte. Das jedoch nicht nur, weil sie eine beachtliche Menge an Vitamin C beinhaltet – wir sprechen hier von drei Gramm pro kg – sondern auch wegen der natürlichen Durchmischung von Pulp und roter Faser. Erwähnenswert ist, dass hier von einer antioxidantischen Kraft von 800 ORAC-Einheiten die Rede ist.

Das Fruchtpulver des Affenbrotbaums enthält 22% lösliche und 22% unlösliche Ballaststoffe, die zur Gesundheit und zum Wohlbefinden des Menschen beitragen. Hier sollte erwähnt werden, dass die meisten der Zivilisationskrankheiten auf einen Mangel an Ballaststoffen zurückzuführen sind. Besonders wegen seiner Ballaststoffe ist der Baobab sehr empfehlenswert für die Gesundheit des Darms, denn er steht der Darmfunktion unterstützend zur Seite, sodass eine gesunde und regelmäßige Verdauung gegeben ist. Selbst die Blutfettwerte profitieren von den Ballaststoffen in der Ernährung.

 Der Nutzen der Ballaststoffe in der Ernährung

Die Ballaststoffe des Fruchtmarks sind präbiotisch, was bedeutet das Sie die „guten“ Darmbakterien mit Nahrung versorgen und die Schadstoffe binden, womit der Darm beruhigt und reguliert wird. Doch was sind Ballaststoffe ganz genau? Weitgehend können diese als unverdauliche Nahrungsbestandteile bezeichnet werden, also als das Kohlenhydrat in dem pflanzlichen Lebensmittel. Diese Kohlenhydrate werden auch als „Füllkost“ bezeichnet und sie wird ganz grob in wasserlöslich und wasserunlöslich aufgeteilt. Diese sind in der Lage das Hundertfache ihre eigenen Gewichtes an Wasser zu binden und daher sollte bei einer separaten Aufnahme von Ballaststoffen auch stets ausreichend Flüssigkeit getrunken werden.

Doch der Baobab ist ein wahres Füllhorn für unserer Wohlergehen, denn mit seinen vielen Nährstoffen ist er hilfreich gegen häufig auftretende Gesundheitsstörungen. Das kann den Darm, die Leber, das Immunsystem, die Nerven, die Blutfettwerte sowie die Knochen betreffen. Dieser Apotheken-Baum ist ein wahrer Zauberbaum, denn er verfügt über die stärksten Antioxidantien, die es in der Natur gibt und somit gibt es kaum eine Krankheit, die ihm widerstehen kann bzw. seiner großen Heilkraft.

 Der Baobab-Baum (Affenbrotbaum) und die wissenschaftlichen Studien

=>  Wissenschaftliche Studien ergaben, dass der Baobab das Wachstum von „guten“ Darmbakterien fördert.

Das ergab eine Studie an der Universität von Ferrara. Nahezu alle Teilnehmer, die an der Studie teilnahmen und an Verstopfung litten, waren innerhalb von 14 Tagen vollkommen beschwerdefrei. Damit ist nachgewiesen, dass Baobab das Wachstum der verschiedensten Bifidobakterien und Lactobazillen fördert. Nach einer 14-taegigen Einnahme von Baobab waren 64% der Teilnehmer, die ein Reizdarmsyndrom zeigten, beschwerdefrei.

=> Er lindert Durchfall

Eine Studie, die mit afrikanischen Kleinkindern durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass Baobab auch bei Durchfall eine ähnliche Wirkung erzielt.

=> Bei einem grippalen Infekt eine Immunkur mit Baobab

Eine andere Untersuchung brachte das Ergebnis, das eine Tagesdosierung von Baobab die gleiche Wirkung von 500mg Paracetamol hat und somit ebenso entzündungs- und schmerzlindernd ist. Mithilfe einer Tierstudie wies man diese Wirkung von Baobab nach. Zudem konnte bewiesen werden, dass Baobab auch fiebersenkend wirkt.

Anwendungstipp:

Baobab-Pulver (1/2 Teelöffel) eignet sich hervorragend als Ergänzung zu Smoothies oder auch für einen selbstgemachten Obstteller.

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Smoothie-Rezept mit Baobab / Affenbrotbaum Pulver:

1 Bananen
1 Birne
Eine gute Handvoll Mini-Romana Salat
Ein gute Handvoll Rucola
1 EL Baobab Pulver
1 EL Kokosöl
1 EL Bio Waldhonig

Bildquelle: www.pixelio.de / Margit

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